Neuer Blog!

Liebe Leute!
Heute habe ich eine kleine Ankündigung zu machen! Mein Blog Buchstapel ist umgezogen zu einem neuen Anbieter! Ich werde nicht mehr mit WordPress bloggen sondern weiterhin bei Blogspot aktiv sein!
Klickt bitte alle mal vorbei und schaut euch meine neue Seite an! Natürlich sind alle alten Posts und Kommentare wieder auf diesem Blog zu finden! Nun viel Spaß auf meiner neuen Seite. Nicht zu streng sein, da sie im Moment natürlich noch im Aufbau ist!

KLICK
Liebe Grüße,

Kevin

Step by Step Tutorials – Hähnchen Curry

Diese neue Reihe, die ich heute Beginne, ist etwas, was mir heute beim Kochen eingefallen ist. Man muss ja nicht immer ein Videotutorial zum Kochen, Basteln oder sonst etwas machen. Ich werde hier auf meinem Blog eine neue Rubrik starten und nenne sie „Step by Step Tutorials“. Dies wird so laufen:

Ich mache von dem was ich herstelle, koche, bastel… Fotos und werde diese hier für ein kleines Tutorial posten. Dazu schreibe ich jeweils auf, wie die Schritte aussehen und was ihr zu tun habt! So habt ihr ein kleines Tutorial mit Bildern, so wie wir das auch schon aus verschiedenen Büchern kennen🙂

Heute starte ich mit einem Kochtutorial für ein Hähnchen Curry!

Zutaten für 2-3 Personen

500g Hähnchenbrust (egal ob mariniert oder nicht)
ca. 250 ml Sahne oder Cremefine zum Kochen
1/2 Zwiebel
1 Paprika bzw. gefrorene Paprika
Mango Chutney
Verschiedene Gewürze

Okay dann kann es auch schon losgehen!

Zu aller erst erhitzt ist etwas Fett in der Pfanne. Egal ob Öl, Margarine, Bratenfett oder sonstiges. Ist dies heiß genug, bratet ihr die Zwiebeln und die Paprika solange, bis sie schön weich sind.

Zwiebeln und Paprika

Wenn das geschehen ist, geht es auch schon direkt weiter mit dem Fleisch. Vegetarier können hier gerne auch Fleischersatz oder Tofu etc. nehmen! Somit wird das Essen auch schnell zu einem vegetarischen Schmaus. Natürlich kann man das ganze auch gemüselastig herstellen und das Fleisch komplett weglassen. Hier sind euch keine Grenzen gesetzt. Schmeißt einfach alles in die Pfanne was euch schmeckt :) 
Also wie gesagt geht es nun weiter mit dem Fleisch. Das schmeißt ihr nun in die Pfanne…

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Und bratet es gut durch.

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Habt ihr das geschafft und alles ist gut durchgebraten, kippt ihr die Sahne in die Pfanne und lasst das ganze ca. 5 Minuten köcheln. Ihr könnt nun ruhig mit mittlerer Hitze weiter braten.

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Wenn alles gut geköchelt hat, nehmt ihr das Mango Chutney hinzu und tut 2 Teelöffel bzw. 1 Esslöffel in die Pfanne und rührt es solange unter, bis es nicht mehr zu sehen ist! 

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Nun würzt ist das ganze nach Bedarf. Lasst es nun solange köcheln, bis eine dickere Masse entstanden ist. Kurz bevor ihr es serviert, tut ihr das Curry hinein, das es sonst, wenn es zu lange mitkocht, bitter wird. Nach hinzugeben des Currys lasst ihr es noch einmal 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln. 

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Wenn dann alles soweit ist, sollte es bei euch auch so aussehen.

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Nun habt ihr euch ein leckes Hähnchen Curry gekocht. Wenn ich mal nachdenke, wie lange ihr dafür braucht, dauert es nicht länger als 20-30 Minuten. Ihr habt somit ein leckeres und schnelles Mittagessen zubereitet. Während ihr euch um das Curry kümmert, könnt ihr dazu noch Reis kochen. Dieser sollte dann zeitgleich fertig werden. 

So sieht das Ergebnis serviert aus. 

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Viel Spaß beim nachmachen und lasst mich wissen, ob euch mein leckeres Curry genau so gut geschmeckt hat, wie es mir immer wieder schmeckt🙂

Bis dann,

Kevin

Nathalie küsst – David Foenkinos

Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während in der Firma die Gerüchteküche brodelt und Charles zu brutalen Maßnahmen greift, begeben sich Nathalie und Markus auf die Flucht in den Garten der Großmutter, zurück zu den Ursprüngen von Kindheit und der gemeinsamen Lieblingssüßigkeit PEZ – und lassen sich von der Liebe überraschen. Voller Anspielungen mit hohem Wiedererkennungswert für alle Fans schreibt Foenkinos hier seine bisher schönste Liebesgeschichte.

Eine Liebesgeschichte wie aus dem Bilderbuch

Die Geschichte, die in diesem Buch beschrieben wird, ist einfach wunderbar. Zu aller erst muss man die Charaktere in Augenmerk nehmen.
Ich habe selten eine Geschichte gelesen, in der die Hauptfigur und die Nebencharaktere wirklich so toll beschrieben sind, wie in diesem Buch. Man hat wirklich das Gefühl, als würde man mit den Charakteren in der Geschichte leben und die schon sein ganzes Leben lang kenne. Auch an verschiedenen Stellen wird es immer sehr deutlich, was die Charaktere denken oder fühlen und man kann ihnen wirklich sehr gut ins Innere sehen.

Der Autor schafft es also mit seinem Schreibstil und seinen Ideen, die Charaktere wirklich einzigartig hervorzuheben. Generell ist der Schreibstil einfach klasse. Der Autor schafft es, so zu schreiben, dass der Leser in die Welt von Nathalie eintauchen kann und alles, was sie fühlt und erlebt, auch nachvollziehen kann. Man taucht in eine Geschichte ein und verlässt sie erst wieder, wenn sie vorbei ist.

Die Geschichte an sich ist eine typische Liebesgeschichte, wie sie auch in jedem anderen Buch hätte stattfinden können! Jedoch muss ich sagen, dass man bei diesem Buch jedoch das Gefühl hat, als kenne man dieses Genre noch nicht, da der Autor einen mit seiner Liebe zu seinen Charakteren und seinem wirklich tollen Schreibstil in eine Geschichte eintauchen lässt, die man vorher so noch nicht kannte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Autor es geschafft hat eine wirklich berührende Geschichte zu erschaffen, die den Leser fesselt und in ihren Bann zieht. Sie ist auch nicht so anspruchsvoll, dass man sich den Kopf daran zerbrechen muss. Man kann das Buch einfach sehr locker und leicht lesen. Also eine typische Geschichte für zwischendurch!

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Titel: Nathalie küsst

Autor: David Foenkinos

Seitenzahl: 239 Seiten

Verlag: C.H. Beck Verlag (http://www.chbeck.de/)

Erscheinungsdatum: 2012

Klappenbroschur

Preis: 16,95 Euro

Zu kaufen bei chbeck.de (http://www.chbeck.de/Foenkinos-Nathalie-kuesst/productview.aspx?product=10070888&pac=weco_lsw)

Zur Verfügung gestellt von Blogg dein Buch (http://www.bloggdeinbuch.de/)

Welttag des Buches 2013 – Blogger schenken Lesefreude

Hey Leute,

heute zum Welttag des Buches gibt es eine ganz tolle Aktion, über die viele von euch ja schon Bescheid wissen! Für alle die, die es noch nicht kennen, hier ein kleiner Text dazu:

2 Damen aus der Bloggerwelt haben sich eine tolle Aktion ausgedacht, wobei wir Blogger, euch als Lesern etwas schenken. Natürlich nichts langweiliges, sondern Bücher! Wir werden jeder auf unserem Blog, Youtubekanal etc. Gewinnspiele machen und euch Bücher schenken. Das ist doch schon mal was tolles oder?
Es gibt sogar 1000 Anmeldungen! Das heißt theoretisch, wenn du bei allen 1000 Gewinnspielen mitmachst😉😀 Kann es sogar sein, dass du am Welttag des Buches 1000 Bücher gewinnst!
Tolle Aktion, oder?

So und hier ist mein Beitrag zum Welttag des Buches!
Ich werde heute 2 Bücher verlosen, die ich selbst schon gelesen habe und wirklich ganz toll fand. Rezensionen habe ich davon aber leider nicht geschrieben, da ich dazu noch nicht gekommen bin!

Das 1. Buch ist:

Im Königreich der Kälte von Nick Lake

Das 2. Buch ist von den beiden mein Favorit und zwar ist es:

Malice von Chris Wooding

So! Das sind die beiden Bücher!

Was müsst ihr dafür tun? Nix! Ganz einfach! Ich verschenke die einfach so! Hinterlasst mir einfach ein Kommentar unter diesem Beitrag und schickt mir den gleichen Beitrag mit eurer Adresse an meine Mailadresse:

k.herhut@web.de

Ich werde dann in einer Woche die beiden Gewinner auslosen. Einsendeschluss ist der: 30.04.2013 O:OO Uhr!

Ich wünsche euch allen einen ganz tollen Welttag des Buches! Und viel Glück beim Gewinnspiel🙂

Kevin

Drabble #1 – Die Tür

Kurze Erläuterung:
Ein Drabble ist eine kleine Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht! Nicht mehr, nicht wenig! Die Überschrift wird nicht mitgezählt!
Hier ist mein 1. Drabble. Er heißt „Die Tür“!

Er schloss die Tür und packte seine Tasche. Sie saß auf der anderen Seite, am Küchentisch, und schälte die Kartoffeln für das Abendessen. Die Tür zwischen ihnen, stellte für beide eine gewisse Barriere dar. Ihr war jedoch klar, dass die Barriere nicht nur für Ruhe stand sondern, dass er auf der anderen Seite auch seine Freiheit suchen würde.
Ihre Hände begannen zu zittern, als er nach einiger Zeit wortlos das Zimmer verließ. Sie sah aus dem Augenwinkel, dass er einen Koffer in der Hand hielt. Zum Abschied blieb er neben ihr stehen und schwieg. Als er ging weinte sie.

„Marathon“ eine Kurzgeschichte von Kevin Herhut

Um mich herum standen tausende von Menschen, die alle nur aus einem Grund hier waren. Sie jubelten, sie schrien und freuten sich, sobald einer der Marathonläufer an ihnen vorbeikam. Ich selbst fühlte mich nicht wohl in dieser Menschenmasse und war froh, dass ich bald aus der Menge raus konnte. Der Marathon war fast vorüber und meine Freundin und ich wollten  uns danach in ein romantisches Café setzten und einen Kaffee trinken.

Die Stimmung war gut und alle warteten nun auf die Person, die den Lauf beendete und als Sieger durch das Ziel läuft. Ich interessierte mich nie wirklich für diese Sportart, musste meine Freundin jedoch begleiten, wenn sie sich das Event anschauen wollte.

»Schatz? Ich gehe mal schnell los und hole uns ein Wasser. Wartest du eben hier? Ich bin sofort zurück.«

»Ja, geh du ruhig, ich komme schon zurecht!«

Ich verließ die Menschenmenge und lief gelassen zum nächsten Straßenkiosk um dort unsere Getränke zu kaufen. Als ich am Kiosk ankam, sah ich von weitem schon, dass mein bester Freund auch da war.

»Hey Eric! Alles klar?«

»Oh, hi! Was machst du denn hier? Ich dachte, du magst keine Marathonläufe?«

»Ja, Emily hat mich mitgeschleift. Aber es ist ja fast vorbei. Wir wollten hinterher noch einen Kaffee trinken gehen, in dem kleinen Café an der Ecke wo wir uns kennenlernten.«

Die Geschichte, wie Emily und ich uns trafen, war wirklich eine ganz besondere.

Ich war unterwegs, um für meinen Chef einige wichtige Akten zu einem Geschäftspartner zu bringen. Auf dem Rückweg wollte ich mir noch schnell einen Kaffee holen und kam wie gerufen an einem Café vorbei. Ich öffnete die Tür und trat ein.

Mich wunderte es, dass um die Uhrzeit so viel hier los war. An den Bänken saßen Familien, Freunde und Arbeitskollegen um ihr Frühstück zu genießen, sich zu treffen und Geschäftspläne zu besprechen. Es kam mir vor, als sei ich morgens, bevor die Arbeit losgeht, bei Starbucks um einen Kaffee zu trinken.

Ich reihte mich ein und wartete, dass die Schlange vor mir sich leerte. Nach einer halben Stunde war ich an der Reihe und bestellte mein Getränk.

»Hey, einen Latte macchiato zum Mitnehmen, bitte!«, sagte ich und schaute von meinem Handy auf.

Vor mir stand eine junge Frau mit schulterlangem, braunen Haar. Sie lächelte mich an so, dass ich ihre weißen Zähne bewundern konnte. Ihre Augen waren blau wie das Meer und hatten auf mich eine ganz besondere Wirkung. Durch das Lachen hatte sie kleine Fältchen unter den Augen, die sie noch viel sympathischer machten, als sie sowieso schon auf mich wirkte. In ihrer Uniform, die eng an ihrem Körper anlag, konnte man ihre schlanke Figur gut erkennen.

»Mit oder ohne Sahne?«, fragte sie und riss mich aus meinem Gedanken.

»Ähm … Danke keine Sahne.«

Sie nahm einen Becher, hielt einen Edding in der Hand, schaute zu mir auf und fragte mich nach meinem Namen.

»Tom.«

»Okay Tom. Ich komme sofort mit deinem Getränk zurück.«, erklärte sie und gab mir zu verstehen, dass ich hier warten sollte. Es war ungewöhnlich, das die Barista, die die Bestellung aufnahm, auch den Kaffee zubereitete. Aber vielleicht war das in diesem Laden ja üblich.

Die Leute hinter mir wurden langsam ungeduldig, da sie sich lange Zeit lies und erst nach einer knappen Viertelstunde zurückkam, um mir mein Getränk zu geben.

»Danke, was macht das?«

»Das geht aufs Haus.«, lächelte sie und drückte mir den Kaffee in die Hand.

Ich war so verwirrt, dass ich wie in Trance das Café verlies und zurück zur Arbeit ging. Die junge Dame hinter der Theke wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, so dass ich auf dem Weg ganz vergas meinen Kaffee zu trinken und er im Büro kalt war.

Ich stellte den Becher neben meinem PC-Bildschirm und arbeitete weiter. Nach der Arbeit räumte ich mein Büro auf und wollte gerade den Kaffeebecher in den Müll werfen, als ich sah, dass auf ihm, unter meinem Namen, eine Telefonnummer stand. Sofort kam mir die Frau aus dem Café in den Sinn. Ich hetzte zu meinem Schreibtisch, um die Nummer zu wählen.

»Hallo, Emily Fields am Apparat?«

»Ja, hi. Hier ist Tom! Ich habe Ihre Nummer auf meinem Kaffeebecher gefunden. Das klingt jetzt etwas merkwürdig, aber es ist wirklich so. Vielleicht hat sich ein Kollege von Ihnen einen Scherz erlaubt?«

»Einen Scherz? Nein, wieso? Ich habe die Nummer auf den Becher geschrieben. Sie gefielen mir. Da musste ich doch die Initiative ergreifen.«

»Ja, das stimmt.«

Und so begannen wir, den ganzen Abend miteinander zu telefonieren. Es ging über Wochen so. Ich rief sie an, sie rief mich an. Wir verabredeten uns ein paar Mal und kamen zusammen. Und das alles nur, weil Emily ihre Nummer auf meinem Becher geschrieben hat. Andererseits hätten wir uns bestimmt nie wieder gesehen.

 

Eric und ich unterhielten uns über das letzte Footballspiel der New England Patroits, da keiner von uns Lust hatte, zurück zum Marathon zu gehen.

Nach einer Stunde Gequatsche, beschlossen wir uns an unsere Plätze zurück zu begeben und gingen los. Es war kein weiter weg aber Eric und ich brauchten wirklich sehr viel Zeit, um zu den Absperrbänden zurückzukommen, da wir auf dem Weg herumalberten und uns wieder in verschiedene Gesprächsthemen verloren.

Gerade als wir um die Ecke biegen wollten, hörten wir einen lauten Knall und wurden durch eine Druckwelle zu Boden gerissen.

Ich merkte einen ziehenden Schmerz in meiner Brust und hörte in meinem Ohr nur ein hohes Piepen. Ich rollte mich auf den Rücken und öffnete meine Augen. Über mir waren Rauchschwaden und ich konnte nicht richtig atmen, da der Rauch die ganze Umgebung einnebelte.

Ich hievte mich hoch und lief verwirrt durch die Gegend. Was war hier passiert? Wieso war da ein so lauter Knall? Ist eine Bombe hochgegangen?

Mir gingen sämtliche Fragen durch den Kopf, als ich merkte, dass das Piepen verschwunden war und um mich herum tausende Sirenen zu hören waren und Menschenschreie durch die ganze Stadt hallten.

Emily! Wo ist Emily?

»Emily!«, schrie ich und lief los zu dem Platz wo Emily war. Ich lief und lief und hatte das Gefühl, als ob der Platz sich immer weiter von mir entfernte. Es war wie in einem Albtraum, der niemals enden wollte. Als ich an der Stelle ankam, sah ich an der Hauswand ein riesen Loch. Und die Menschen, die gerade noch an ihr lehnten, waren nicht mehr da. Polizeiwagen und Sanitäter umzingelten das Loch in der Wand und ich sah, dass die Sanitäter sich um verletze kümmerten. Ich kam mir vor, wie ein Geist, der das Geschehen von einem neutralen Punkt beobachtete, da ich einfach nicht wahrhaben konnte, dass an der Stelle, wo ich vor einer Stunde noch gestanden hatte, eine Bombe hochgegangen war.

Ich lief zu einem Polizisten.

»Hallo, Entschuldigung. Ich suche meine Freundin. Sie heißt Emily Fields. Braunes, schulterlanges Haar, blaue Augen, wenn sie lacht, hat sie Fältchen unter diesen. Sie trägt heute eine Jeans und eine enge, rote Bluse. Haben sie sie gesehen?«

»Beruhigen Sie sich erst mal. Ich werde nachschauen.«

 

Der Polizist ging zu einem der Rettungswagen und fragte den Sanitäter nach Emily. Ich erkannte, dass er ihm erklärte, wie sie aussieht. Der Rettungssanitäter wies mit seiner Hand in Richtung des Lochs in der Wand und schickte den Polizisten dorthin.

Ich konnte nicht länger untätig hier herumstehen und fing an selbst nach Emily zu suchen. Ich lief von Rettungswagen zu Rettungswagen, von Polizist zu Polizist, fand sie jedoch nicht.

Als ich die Suche gerade aufgeben wollte, kam der Polizist, mit dem ich zu Beginn gesprochen hatte auf mich zu, und legte mir die Hand auf den Rücken.

In diesem Moment trugen zwei Sanitäter eine Rettungsliege an uns vorbei. Auf ihr eine Person. Erkennen konnte man diese jedoch nicht, da ihr Körper mit einer weißen Decke zugedeckt war. An der Seite hing ein Arm heraus. Ein lebloser Arm, ein Arm, welcher umschlossen war von rotem Stoff einer Bluse

© Kevin Herhut