[Rezensions] Suzanne Collins – Die Tribute von Panem (Tödliche Spiele)

Katniss sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die „Hungerspiele” ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig „Spielern” am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss’ Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat …

Eine Geschichte die packender nicht sein kann.

Die Tribute von Panem ist ein Buch, was mit wenig Schauplatzwechsel schafft, eine grandiose Geschichte zu erzählen. Über die Hälfte der Geschichte spielt in einer Arena, in der die Tribute(die Jugendlichen die auserwählt wurden) kämpfen müssen.

Suzanne Collins hat es geschafft, einen Roman zu schreiben, der den Leser von der ersten Sekunde an packt und lässt Katniss in die Herzen der Leser fliegen. Schon bald wird klar, dass diese Geschichte ohne Katniss nicht leben kann.

Die Geschichte an sich ist etwas neues, was noch nicht oft in einem Buch verwendet wurde. Der Part in der Arena ist so spannend gestaltet, dass man nicht mehr aufhören möchte, die Geschichte weiter zu erleben und liest ununterbrochen in dem Roman weiter.

Zusammenfassend bleibt nur zu sagen, dass die Tribute von Panem, für mich, eines der besten Jugendbücher ist, die ich 2011 gelesen habe!

© Kevin Herhut

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Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Autor: Suzanne Collins

Seitenzahl: 414 Seiten

Verlag: Oetinger Verlag

Erscheinungsdatum: 17. Juli 2009

Gebunden

Preis: 17,90 Euro 

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[Rezension] Goldprinz – Claudia Toman

 Olivia hat eine neue Mission. Adrian Alt zu finden. Der Traumprinz auf dem Dorf W., den sie bei ihrem  letzten Abendteuer kennen- und lieben lernte.
Doch dieser ist vom Erdboden verschwunden und nun muss Olivia sich mit einer Organisation namens  WWS auseinandersetzten.
Natürlich hat Olivia wie immer das falsche Schuhwerk dafür und ist auf gar nichts vorbereitet. Dabei  helfen ihr jedoch die Leute in einem Lokal in Wien. Schon bald geht Olivias Reise nach New York, wo  nicht mehr ist, wie es früher einmal war.

Der wahrscheinlich düsterste Roman der Autorin.

Claudia Toman hat es vollendet. Olivias Geschichte ist vorbei. Ihr Abgang war jedoch Finalreif und hätte  auch großes Kino sein können.
Zu einem wurde Olivia mal wieder von Claudias witzigem Schreibstil zu Leben erweckt und kann erst  dadurch in ihrer ganzen Frische aufleben. Ohne diesen Schreibstil, wäre Olivia nicht Olivia.

Auch die Geschichte ist diesmal wieder etwas anders als in den vorherigen Büchern. Hexendreimaldrei  war noch sehr fröhlich und bunt. Jagdzeit war düster und mysteriös. Und der Goldprinz ist diesmal  wieder düster aber für den Leser sehr bedrohend. Claudia schafft es, den Leser in den Bann der  Geschichte zu ziehen und die düstere Atmosphäre mitzuerleben, als wäre er in Olivia drin.

Auch das große Finale ist so überraschend, dass man wirklich nicht damit gerechnet hat. Der Leser weiß  bis zum Ende nicht, was oder wer hier wirklich der Feind ist und es kann vorkommen, dass durch  schnelle Dialoge auch kleine Missverständnisse aufkommen.

Zusammenfassend jedoch ein wirklich klasse Roman und ein wirklich ehrenvoller Abgang für Olivia.

© Kevin Herhut

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Titel: Goldprinz

Autor: Claudia Toman

Seitenzahl: 416 Seiten

Verlag: Diana Verlag

Erscheinungsdatum: 8. März 2011

Taschenbuch

Preis: 8,99 Euro

[Rezension] Barry Hutchison – Invisible Fiends 01

Stellt euch vor: Ihr seid Kinder und spielt mit euren unsichtbaren Freunden. Eines Tages, verliert ihr das Interesse an ihnen und schickt sie fort.
Was ist jedoch, wenn diese es gar nicht gut finden und sich an euch rechen wollen?
Genau dies muss Kyle erleben, als eines Tages Mr. Mumbles wieder vor seiner Tür steht. Er merkt, dass er sich sehr verändert hat und flüchtet. Mr. Mumbles kehrte zurück um ihn zu töten. Schon bald wird klar, dass Kyle seinen früheren unsichtbaren Freund aufhalten muss, da es sonst sehr schlimm für ihn ausgehen kann.

Ein spannendes Buch mit kreativem Hintergrund.

Schon bald wurde klar, dass in diesem Buch eine wirklich klasse Idee steckt, da man sich eigentlich nach seiner Kindheit nie mehr gefragt hat, was eigentlich mit seinen unsichtbaren Freunden passiert ist. Auch wenn man sie vergessen hat, irgendwo müssen sie sich ja aufhalten und auf einen warten.
Man fühlt sich in die Geschichte hineinversetzt, da früher wirklich jedes Kind unsichtbare Freunde hat und man sich als Jugendlicher auch gut in die Situation von Kyle versetzten kann.

Die Geschichte ist zusätzlich nicht zu lang. Man hat sie schnell durchgelesen und möchte es am Ende gar nicht wahrhaben, dass es wirklich schon vorbei ist, da die Geschichte wirklich spannend ist. Es ist eine Art Fantasy vermischt mit dem wahren Leben. Man kann sich also gar nicht mehr losreißen.

Auch die unsichtbaren Freunde sind sehr gut beschrieben, was dazu führt, dass man auch ein bisschen Angst vor ihnen bekommt, da sie auch nicht gerade sehr freundlich sind und wirklich schlimm aussehen.

Alles in allem ein wieder sehr gelungener Jugend-Horror-Roman welcher den Leser in eine gar nicht so unmögliche Situation zieht.

Es sind auch schon zwei weitere Bücher dieser Reihe erschienen mit den Untertiteln „Caddies Spiel“ und „Herr der Krähen“.

© Kevin Herhut

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Titel: Invisible Fiends – Mr. Mumbles kehrt zurück

Autor: Barry Hutchison

Seiten: 201 Seiten

Verlag: Beltz Verlag

Veröffentlicht: Feburar 2010

Taschenbuch

Preis: 7,95€

[Rezension] Lee Carroll – Black Swan – Silberner Fluch

Die Geschichte beginnt mit einem Regenschauer. Garret versucht sich noch schnell in einen Antiquitätengeschäft  unterzustellen und schafft es auch. Dort fällt ihr der sehr alte Händler auf und kommt mit ihm ins Gespräch. Da  dieser weiß, dass Garret Schmuck herstellt, zeigt er ihr eine Schatulle. Auf dieser Schatulle sieht Garret einen  Schwan abgebildet, welcher auch auf ihrem Ring ist, des sie von ihrer Mutter bekam, bevor diese bei einem  Autounfall starb. Garrets Feingefühl ist gefragt. Sie soll die verschweißte Schatulle öffnen. Zu Hause beginnt sie  mit der Arbeit, als ihr klar wird, dass sie diese Schatulle besser nie hätte öffnen sollen.

Der Beginn des Romans ist wirklich super. Es war wirklich spannend und zeitweise auch ein bisschen gruselig. Der  Leser hat auch das Gefühl als sei er bei dem Geschehen dabei und kann sich in Garret hineinversetzten, da das  Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist.

Das Buch scheint mal etwas anderes zu sein, als die heutzutage Erscheinenden Vampir und Feen Geschichten.  Schnell wird jedoch klar, dass dies nur Schein war. Nach einem Drittel kommt ein Vampir dazu, dann Elfen und  Feen und schnell wird dieses Buch mit den ganzen Fantasywesen überschwemmt, dass es nichts anderes, als ein  stink normaler Fantasyroman wird. Die Geschichte um die Schatulle steht zwar immer noch im Vordergrund, wird  jedoch wegen der ganzen Wesen vom Leser schnell mal vergessen.

Der Schreibstil an sich ist wirklich super und man kommt schnell durch. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das richtige Fantasy beginnt, konnte ich mich noch super in die Geschichte hineinversetzten. Da ich aber leider durch das Fantasy mich nicht mehr in die Geschichte fühlen konnte, wurde das Buch für meine eine Qual.

Ich muss sagen, dass es für mich wirklich kein schöner Roman mehr war, ich jedoch hoffe, dass der zweite Band bald erscheint und ein Stückchen besser ist, als der erste.

Ich gebe zwei von fünf Daumen!

© Kevin Herhut

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Titel: Black Swan – Silberner Fluch

Autor: Lee Carroll

Seiten: 512 Seiten

Verlag: Heyne Verlag

Veröffentlicht: Juli 2010

Paperback

Preis: 15,00€

Arthur und die vergessenen Bücher – Gerd Ruebenstrunk

Cover/ © arsEdition

Cover/ © arsEdition

Manche Bücher sind anders als andere Bücher. Manche Bücher haben magische Kräfte. Und manche Bücher können den Lauf des Schicksals beeinflussen . . . Von all diesen Geheimnissen ahnt Arthur nichts, als er in den Ferien in einem Antiquariat aushilft. Doch als plötzlich ein merkwürdiger Fremder auftaucht und den alten Buchhändler bedroht, beginnt für Arthur eine gefährliche Jagd. Gemeinsam mit Larissa, der Enkelin des Buchhändlers, muss er das geheimnisvolle Buch der Antworten finden, bevor es in die falschen Hände gerät. Ihre Suche führt die beiden über Amsterdam bis nach Bologna immer tiefer hinein in die rätselhafte Welt der vergessenen Bücher . . .

Eine Geschichte zum Träumen und um sich in sie zu verlieben!

Die Geschichte rund um Arthur und seine Freunde beginnt spannend und ist fesselnd bis in die letzte Sekunde. Sie hat das gewisse Etwas, was es einem schwer macht, es wegzulegen.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und man kann sie sich sehr gut vorstellen. Der Autor schafft es, einem die Figuren so nahe zu bringen, dass man wirklich mit ihnen lebt und sich sehr gut in sie hineinversetzten kann. Sie haben, wie auch alles andere in dem Buch, das gewisse Etwas, was es wirklich spaßig macht, das Buch zur Hand zu nehmen.

Die Geschichte an sich versetzt einen in eine völlig andere Welt, in welche man am liebsten Reisen möchte und sie nie wieder verlassen will. Der Autor schafft es, die Geschichte spannend und abwechslungsreich zu gestallten, um dem Leser immer wieder eine Überraschung zu offenbaren.

Alles in allem ein wunderbares Buch über Bücher.

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Titel: Arthur und die vergessenen Bücher

Autor: Gerd Ruebenstrunk

Seiten: 384 Seiten

Verlag: arsEdition

Veröffentlicht: Juli 2009

Hardcover

Preis: 16,95€

Webseite zu dem Buch: http://www.arsedition.de/kinderbuch/arthur_und_die_vergessenen_buecher-titel3628/

Rachel Ward – Numbers – Den Tod im Blick

Cover/ © Chickenhouse Verlag

Cover/ © Chickenhouse Verlag

Wie würdest du es finden, wenn du sehen könntest, wann jemand stirbt? Jem kann es. Wenn sie jemandem in die Augen schaut, sieht sie eine Zahl. Diese Zahl ist das Datum, an welchem der Mensch stirbt. Sie meidet die Menschheit so lange, bis sie Spinne kennenlern und mit ihm das Leben. Als die beiden das London Eye besuchen, sieht Jem um sich herum nur eine Zahl. Diese Zahl ist das heutige Datum. Sie weiß, dass die Menschen um sie herum alle, hier an diesem Ort und heute sterben werden. Jem und Spinne flüchten und werden zu gejagten.

Super spannendes Buch zum mit fiebern.

Das Buch hat einen unglaublich guten Schreibstil der sich flüssig und schnell runter lesen lässt. Man hat das Buch wirklich schnell gelesen da es auch wirklich spannend geschrieben ist. Die Figuren in dem Roman sing großartig beschrieben und man hat das Gefühl, als seien sie im Raum. Sie werden so detailliert und präzise beschrieben, dass man sich sie sehr gut vorstellen kann.

Die Geschichte ist eine grandiose und noch nicht sehr oft vorgekommene Geschichte, welche man wirklich gerne liest. Man hört gar nicht mehr auf mit dem Lesen und wundert sich, dass man relativ schnell am Ende angelangt ist und man keine Seiten zum Lesen mehr hat. Man würde am liebsten immer mehr von Jem und Spinne lesen und freut sich mit ihnen und teilt mit ihnen jegliche Gefühle.

Das Buch ist ein klasse Jugendroman, den auch Erwachsene lesen können, da die Geschichte besser als jeder Thriller ist.

© Kevin Herhut

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Titel: Numbers – Den Tod im Blick

Autor: Rachel Ward

Seiten: 362 Seiten

Verlag: Chickenhouse Verlag

Veröffentlicht: April 2010

Paperback

Preis: 13,95€

[Rezension] Richelle Mead – Vampire Academy 1

Cover/ © LYX Verlag

Cover/ © LYX Verlag

Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose halb Mensch, halb Vampir (ein sogenannter „Dhampir“) wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz nach ihrer Ankunft auf der Vampire Academy kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissa abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll.

Eine wundervolle Geschichte zum träumen.

Mal wieder hat es ein Autor geschafft, eine komplett neue Welt aufzustellen in die man sich gerne hinein versetzt und sich wirklich freut wieder über sie zu lesen. Die Charaktere sind traumhaft erstellt und man kann sich gut in sie hinein versetzten. Man denkt, wenn man das Buch liest, an nichts anderes, als an diese Welt und würde am liebsten in sie hinein.

Die Geschichte an sich, ist super spannend geschrieben und sie verführt dazu, immer weiter zu lesen. Da es der erste Roman ist, den man von dieser Reihe liest, ist alles noch sehr neu und man möchte einfach wissen, wie es weiter geht und sich die Charaktere entwickeln. Die Geschichte birgt viele wunderschöne Stellen und auch super spannende Passagen. Es ist eine grandiose Mischung aus Liebe, Spannung und Fantasy.

Die Autorin hat es geschafft wieder einen wunderbaren Vampirroman zu schreiben und man wird dazu verführt, auch die weiter folgenden Romane lesen zu wollen.

© Kevin Herhut

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Titel: Vampire Academy 1

Autor: Richelle Mead

Seiten: 302 Seiten

Verlag: LYX

Veröffentlicht: Januar 2009

Paperback

Preis: 12,95€