Drabble #1 – Die Tür

Kurze Erläuterung:
Ein Drabble ist eine kleine Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht! Nicht mehr, nicht wenig! Die Überschrift wird nicht mitgezählt!
Hier ist mein 1. Drabble. Er heißt „Die Tür“!

Er schloss die Tür und packte seine Tasche. Sie saß auf der anderen Seite, am Küchentisch, und schälte die Kartoffeln für das Abendessen. Die Tür zwischen ihnen, stellte für beide eine gewisse Barriere dar. Ihr war jedoch klar, dass die Barriere nicht nur für Ruhe stand sondern, dass er auf der anderen Seite auch seine Freiheit suchen würde.
Ihre Hände begannen zu zittern, als er nach einiger Zeit wortlos das Zimmer verließ. Sie sah aus dem Augenwinkel, dass er einen Koffer in der Hand hielt. Zum Abschied blieb er neben ihr stehen und schwieg. Als er ging weinte sie.

„Marathon“ eine Kurzgeschichte von Kevin Herhut

Um mich herum standen tausende von Menschen, die alle nur aus einem Grund hier waren. Sie jubelten, sie schrien und freuten sich, sobald einer der Marathonläufer an ihnen vorbeikam. Ich selbst fühlte mich nicht wohl in dieser Menschenmasse und war froh, dass ich bald aus der Menge raus konnte. Der Marathon war fast vorüber und meine Freundin und ich wollten  uns danach in ein romantisches Café setzten und einen Kaffee trinken.

Die Stimmung war gut und alle warteten nun auf die Person, die den Lauf beendete und als Sieger durch das Ziel läuft. Ich interessierte mich nie wirklich für diese Sportart, musste meine Freundin jedoch begleiten, wenn sie sich das Event anschauen wollte.

»Schatz? Ich gehe mal schnell los und hole uns ein Wasser. Wartest du eben hier? Ich bin sofort zurück.«

»Ja, geh du ruhig, ich komme schon zurecht!«

Ich verließ die Menschenmenge und lief gelassen zum nächsten Straßenkiosk um dort unsere Getränke zu kaufen. Als ich am Kiosk ankam, sah ich von weitem schon, dass mein bester Freund auch da war.

»Hey Eric! Alles klar?«

»Oh, hi! Was machst du denn hier? Ich dachte, du magst keine Marathonläufe?«

»Ja, Emily hat mich mitgeschleift. Aber es ist ja fast vorbei. Wir wollten hinterher noch einen Kaffee trinken gehen, in dem kleinen Café an der Ecke wo wir uns kennenlernten.«

Die Geschichte, wie Emily und ich uns trafen, war wirklich eine ganz besondere.

Ich war unterwegs, um für meinen Chef einige wichtige Akten zu einem Geschäftspartner zu bringen. Auf dem Rückweg wollte ich mir noch schnell einen Kaffee holen und kam wie gerufen an einem Café vorbei. Ich öffnete die Tür und trat ein.

Mich wunderte es, dass um die Uhrzeit so viel hier los war. An den Bänken saßen Familien, Freunde und Arbeitskollegen um ihr Frühstück zu genießen, sich zu treffen und Geschäftspläne zu besprechen. Es kam mir vor, als sei ich morgens, bevor die Arbeit losgeht, bei Starbucks um einen Kaffee zu trinken.

Ich reihte mich ein und wartete, dass die Schlange vor mir sich leerte. Nach einer halben Stunde war ich an der Reihe und bestellte mein Getränk.

»Hey, einen Latte macchiato zum Mitnehmen, bitte!«, sagte ich und schaute von meinem Handy auf.

Vor mir stand eine junge Frau mit schulterlangem, braunen Haar. Sie lächelte mich an so, dass ich ihre weißen Zähne bewundern konnte. Ihre Augen waren blau wie das Meer und hatten auf mich eine ganz besondere Wirkung. Durch das Lachen hatte sie kleine Fältchen unter den Augen, die sie noch viel sympathischer machten, als sie sowieso schon auf mich wirkte. In ihrer Uniform, die eng an ihrem Körper anlag, konnte man ihre schlanke Figur gut erkennen.

»Mit oder ohne Sahne?«, fragte sie und riss mich aus meinem Gedanken.

»Ähm … Danke keine Sahne.«

Sie nahm einen Becher, hielt einen Edding in der Hand, schaute zu mir auf und fragte mich nach meinem Namen.

»Tom.«

»Okay Tom. Ich komme sofort mit deinem Getränk zurück.«, erklärte sie und gab mir zu verstehen, dass ich hier warten sollte. Es war ungewöhnlich, das die Barista, die die Bestellung aufnahm, auch den Kaffee zubereitete. Aber vielleicht war das in diesem Laden ja üblich.

Die Leute hinter mir wurden langsam ungeduldig, da sie sich lange Zeit lies und erst nach einer knappen Viertelstunde zurückkam, um mir mein Getränk zu geben.

»Danke, was macht das?«

»Das geht aufs Haus.«, lächelte sie und drückte mir den Kaffee in die Hand.

Ich war so verwirrt, dass ich wie in Trance das Café verlies und zurück zur Arbeit ging. Die junge Dame hinter der Theke wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, so dass ich auf dem Weg ganz vergas meinen Kaffee zu trinken und er im Büro kalt war.

Ich stellte den Becher neben meinem PC-Bildschirm und arbeitete weiter. Nach der Arbeit räumte ich mein Büro auf und wollte gerade den Kaffeebecher in den Müll werfen, als ich sah, dass auf ihm, unter meinem Namen, eine Telefonnummer stand. Sofort kam mir die Frau aus dem Café in den Sinn. Ich hetzte zu meinem Schreibtisch, um die Nummer zu wählen.

»Hallo, Emily Fields am Apparat?«

»Ja, hi. Hier ist Tom! Ich habe Ihre Nummer auf meinem Kaffeebecher gefunden. Das klingt jetzt etwas merkwürdig, aber es ist wirklich so. Vielleicht hat sich ein Kollege von Ihnen einen Scherz erlaubt?«

»Einen Scherz? Nein, wieso? Ich habe die Nummer auf den Becher geschrieben. Sie gefielen mir. Da musste ich doch die Initiative ergreifen.«

»Ja, das stimmt.«

Und so begannen wir, den ganzen Abend miteinander zu telefonieren. Es ging über Wochen so. Ich rief sie an, sie rief mich an. Wir verabredeten uns ein paar Mal und kamen zusammen. Und das alles nur, weil Emily ihre Nummer auf meinem Becher geschrieben hat. Andererseits hätten wir uns bestimmt nie wieder gesehen.

 

Eric und ich unterhielten uns über das letzte Footballspiel der New England Patroits, da keiner von uns Lust hatte, zurück zum Marathon zu gehen.

Nach einer Stunde Gequatsche, beschlossen wir uns an unsere Plätze zurück zu begeben und gingen los. Es war kein weiter weg aber Eric und ich brauchten wirklich sehr viel Zeit, um zu den Absperrbänden zurückzukommen, da wir auf dem Weg herumalberten und uns wieder in verschiedene Gesprächsthemen verloren.

Gerade als wir um die Ecke biegen wollten, hörten wir einen lauten Knall und wurden durch eine Druckwelle zu Boden gerissen.

Ich merkte einen ziehenden Schmerz in meiner Brust und hörte in meinem Ohr nur ein hohes Piepen. Ich rollte mich auf den Rücken und öffnete meine Augen. Über mir waren Rauchschwaden und ich konnte nicht richtig atmen, da der Rauch die ganze Umgebung einnebelte.

Ich hievte mich hoch und lief verwirrt durch die Gegend. Was war hier passiert? Wieso war da ein so lauter Knall? Ist eine Bombe hochgegangen?

Mir gingen sämtliche Fragen durch den Kopf, als ich merkte, dass das Piepen verschwunden war und um mich herum tausende Sirenen zu hören waren und Menschenschreie durch die ganze Stadt hallten.

Emily! Wo ist Emily?

»Emily!«, schrie ich und lief los zu dem Platz wo Emily war. Ich lief und lief und hatte das Gefühl, als ob der Platz sich immer weiter von mir entfernte. Es war wie in einem Albtraum, der niemals enden wollte. Als ich an der Stelle ankam, sah ich an der Hauswand ein riesen Loch. Und die Menschen, die gerade noch an ihr lehnten, waren nicht mehr da. Polizeiwagen und Sanitäter umzingelten das Loch in der Wand und ich sah, dass die Sanitäter sich um verletze kümmerten. Ich kam mir vor, wie ein Geist, der das Geschehen von einem neutralen Punkt beobachtete, da ich einfach nicht wahrhaben konnte, dass an der Stelle, wo ich vor einer Stunde noch gestanden hatte, eine Bombe hochgegangen war.

Ich lief zu einem Polizisten.

»Hallo, Entschuldigung. Ich suche meine Freundin. Sie heißt Emily Fields. Braunes, schulterlanges Haar, blaue Augen, wenn sie lacht, hat sie Fältchen unter diesen. Sie trägt heute eine Jeans und eine enge, rote Bluse. Haben sie sie gesehen?«

»Beruhigen Sie sich erst mal. Ich werde nachschauen.«

 

Der Polizist ging zu einem der Rettungswagen und fragte den Sanitäter nach Emily. Ich erkannte, dass er ihm erklärte, wie sie aussieht. Der Rettungssanitäter wies mit seiner Hand in Richtung des Lochs in der Wand und schickte den Polizisten dorthin.

Ich konnte nicht länger untätig hier herumstehen und fing an selbst nach Emily zu suchen. Ich lief von Rettungswagen zu Rettungswagen, von Polizist zu Polizist, fand sie jedoch nicht.

Als ich die Suche gerade aufgeben wollte, kam der Polizist, mit dem ich zu Beginn gesprochen hatte auf mich zu, und legte mir die Hand auf den Rücken.

In diesem Moment trugen zwei Sanitäter eine Rettungsliege an uns vorbei. Auf ihr eine Person. Erkennen konnte man diese jedoch nicht, da ihr Körper mit einer weißen Decke zugedeckt war. An der Seite hing ein Arm heraus. Ein lebloser Arm, ein Arm, welcher umschlossen war von rotem Stoff einer Bluse

© Kevin Herhut

Friendship Book

Es ist schon lange her, dass ich in ein Freundschaftsbuch geschrieben habe. Ich muss schon sagen, dass ich es wirklich toll finde, dass so ein „Friendship Book“ Tag rumgeht. Da kann man endlich mal wieder so einen Freundschaftbuch Eintrag schreiben. Ich wurde freundlicherweise von literaturmaus getaggt 🙂 Hier sind nun meine Antworten:

Geburtstag: 08.Juli 1993
Sternzeichen: Krebs
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: blond
besondere Kennzeichen:
immer am singen
Lieblingsfarbe: lila, orange, rot, grün
Lieblingstier: Katze, Ente
Lieblingsessen: Schnitzel mit Pommes
Lieblingssongs: 
Like a Prayer – Madonna; Because of You – Kelly Clarkson, Run – Leona Lewis, Undo It – Carrie Underwood; Rolling in the deep – Adele
Hobbies: singen, schreiben, lesen, Freunde treffen, Musik hören/machen, Sprachen lernen
Was ich besonders gut kann: singen
Ich bin ein Fan von: Vielen Künstlern und Autoren
Was ich nicht mag: 
Menschenmassen, Krieg, Naturkatastrophen
Mein schönstes Erlebnis: Es gibt vieles, was wirklich schön war. Da will ich mich nicht festlegen.

Foto: 

Ich tagge:

KatLeah

Liebster Blog…

… und das gleich zwei mal!

Als ich diesen Kommentar von Bettina und Dina las, war ich wirklich baff. Schon allein die Tatsache, dass ich direkt von 2 verschiedenen Personen mit ein und dem selben „Award“ ausgezeichnet werde, macht mich wirklich glücklich.

Das ist fast so, als würde ich 2 Grammys gewinnen für die harte Arbeit, die ich tätige! DANKE DANKE DANKE!!!

Voraussetzungen für den Award:
Du bist getaggt worden & möchtest teilnehmen?
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du einen Link zum Blog der Person erstellen, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award-Posts dalassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Ziel des Awards:
Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

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So und nun hat der liebe, gerührte Kevin die Aufgabe, den Award an einen oder mehrere Blogs weiterzugeben! Ich habe mir überlegt, da auch noch andere die Chance bekommen sollen, den Award an viele andere verteilen zu können, gebe ich den Award nur an eine Person weiter!

And the winner is………………

Katja!

Herzlichen Glückwunsch meine Liebe! 🙂

Und zwar habe ich diesen Blog gewählt, da er noch relativ neu ist und ich wirklich finde, dass er wunderbare Rezensionen hat und auch wirklich schöne Out Of Topic Artikel! Ich klicke wirklich gerne durch und lese auch viele Artikel mehrmals, da ich diese wirklich toll fand!

Deswegen denke ich, dass der Award einen tollen, neuen Besitzer gefunden hat und ich hoffe, dass die liebe Katja sich genau so darüber freut, wie ich mich 🙂

KeinBuch Projekt – Tag 3

Heute „nur“ ein paar Fotos! Wir hatten in der Schule unseren Spaß und hatten keine Kamera dabei! Das Buch ist wieder an der Wand gelandet, es wurde damit um sich herum geschlagen und wir waren sehr kreativ!

Also hier die Fotos:

Lasse deine Freunde unterschreiben

Lasse deine Freunde unterschreiben

Schreibe in Spiegelschrift

Schreibe in Spiegelschrift

Sammel Obstkerne

Sammel Obstkerne

Nimm Abdrücke

Nimm Abdrücke

Male eine Karte von Orten, wo du warst

Male eine Karte von Orten, wo du warst

Back+Schnitt (Tintenfleck)

Back+Schnitt (Tintenfleck)

Rücken

Rücken

Das war es nun! Mit Freunden macht das NOCH mehr Spaß, als vorher 😉

Bis morgen, Kevin 😉

KeinBuch Projekt – Tag 2

Ja, HALLO!

Herzlich Willkommen zurück beim KeinBuch Projekt! Freut mich, dass Sie und Ihr wieder ein geschallten haben.

Ich werde euch jetzt erstmal wieder die 4 Aufgaben auflisten, die ich heute erledigt habe:

1.) Erstelle ein Kunstwerk mit dem Locker

2.) Wetten,dass du es nicht schaffst einen Nagel, mit dem Buch, in die Wand zu schlagen

3.) Tacker 2 Seiten zusammen

4.) Zerreiße eine Seite und klebe sie in einem Umschlag wieder ein

Alsoooo….

Das Video gibt es diesmal erst am Ende des Beitrags! Ihr dürft euch diesmal zu erst, dass heute präparierte  KeinBuch anssehen 😉

Unten

Unten

Schnitt

Schnitt

Cover

Cover

Back

Back

Locher Kunstwerk

Locher Kunstwerk

Umschlag mit zerissener Seite

Umschlag mit zerissener Seite

Jetzt könnt ihr euch ausmalen, wie es dem KeinBuch bei mit ergeht. Jetzt habt ihr gleich auch noch das Beweisvideo! Verratet mich aber nicht an den Verlag 😉

Viel Spaß!

Du bist da

Die Sterne strahlen hell über meinem Kopf. Wenn ich sie betrachte, kann ich nur eines denken. Es ist, als sei ich bei dir. Jeder einzelne Stern über mir, ist eine Träne, die ich weinte, weil du gingst. Die Sterne zeigen mir, dass du immer da sein wirst. Sie zeigen mir meine Einsamkeit und doch unser beisammen sein. Wir fühlen unsere Nähe und fühlen unsere Liebe. Sie ist stark und jeder Stern, über mir zeigt, dass wir für einander bestimmt sind.

Die Wellen im Meer sind wie mein Leben. Sie gehen auf und ab und zeigen mir, dass das Leben schwer ist. Auch wenn du jetzt fort bist und mich zurück liest, kann ich dich fühlen. Das rauschen, ist in meinem Kopf wie deine Stimme. Ich kann sie hören, als ständest du neben mir und singest mir vor. Die Wellen gehen auf und ab, wie unsere Beziehung. Es war nicht immer leicht. Wir hatten viele höhen und tiefen. Die Beziehung kam jedoch immer wieder ins Gleichgewicht, bis sie am Ende gar nicht mehr da war. Ich fühle dich bei mir und weiß, dass du immer da sein wirst.

Die Bäume im Wald sind wie wir. Sie wachsen in die Höhe und hören niemals auf zu wachsen. Die Blätter sind grün, dann braun und dann nicht mehr da. Der Baum zeigt mir, dass wir genau so sind. Wir wuchsen in die Höhe, waren verliebt. Die Blätter waren grün. Als es anfing, schwer zu werden, waren die Blätter braun. Jetzt, wo keine Blätter mehr da sind, vermisse ich dich. Der Baum wurde gefällt und ist tot. Genau wie wir. Unsere Beziehung ist am Ende.

Die Sterne zeigen mir meine Tränen, meinen Schmerz und meine Einsamkeit. Sie zeigen mir jeden Abend, dass ich dich vermisse und wie verletzt ich mich fühle. Eines jedoch zeigen sie mir ganz besonders stark. Egal was ist, wie schlecht es mir geht. Du bist da und wirst mich nie verlassen.

© Kevin Herhut